Aktuelles

Mitgliederbrief 3/2011

Liebe Genossinnen und Genossen,

der Bundesparteitag der SPD liegt nun schon einige Tage zurück. Selten haben die Medien über einen SPD Parteitag so umfassend berichtet. Natürlich wegen der bewegenden und beeindruckenden Rede von Helmut Schmidt, aber auch, weil die SPD wieder in das Zentrum bundesdeutscher Politik gerückt ist. Die Kanzlerkandidatendebatte zeigt ja, wie hoch die Chancen für einen SPD Kanzler ab 2013 durch die Öffentlichkeit eingeschätzt werden.
Viel wichtiger für uns Sozialdemokraten ist jedoch die Tatsache, dass wir auch programmatisch die richtigen Angebote haben: Europa, Wirtschafts- und Finanzkrise, Bürgerversicherung, Bildung und Kinderbetreuung, sowie klare Vorstellung von einer Arbeitswelt in der Arbeit wieder seinen Wert hat.
Sigmar Gabriel hat es in den vergangenen 2 Jahren verstanden die Partei neu auszurichten, ohne sich von den positiven Entscheidungen der Schröderregierung zu verabschieden und dennoch sozialdemokratische Grundwerte stärker als in den vergangenen 10 Jahren zu akzentuieren.

Ich selbst habe den Parteitag besucht und fand …

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100 Jahre SPD im Zwickauer Stadtrat

ZWICKAU – Am 20. November 1911 zogen die Zwickauer Sozialdemokraten mit vier Stadtverordneten in die Zwickauer Stadtverordnetenversammlung ein. Die Zwickauer SPD feierte dieses Datum mit einer Festveranstaltung im Zwickauer Schumannhaus. Als Festredner hatten sich die Sozialdemokraten den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, eingeladen.
Zunächst wusste Jens Heinzig, der Vorsitzende der heutigen Stadtratsfraktion der SPD: „1911 konnte die Sozialdemokratische Partei in Zwickau auf über 5000 Mitglieder verweisen.“ In den Folgejahren wuchs die Zahl der Stadtverordneten der SPD in Zwickau auf die stärkste Fraktion an. Erst der braune Naziterror beendete diese Phase. Heute sieht Heinzig „viel Luft nach oben“, was die Zahl der Fraktionsmitglieder im Stadtrat mit dem SPD-Parteibuch angeht.  Thierse: „Während noch in den achtziger Jahren der Neoliberale Bundestagsabgeordnete Rolf Dahrendorf die Aufgaben der Sozialdemokraten im Kampf um eine sozialere und gerechtere Gesellschaft als erledigt ansah, können wir heute im Jahr 2011 sagen, der Bedarf an Gerechtigkeit wird immer größer!“… weiterlesen ...

Mitgliederbrief 2/2011

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

am Ende der politischen Sommerpause möchte ich mich auch im Namen des SPD- Kreisvorstandes bei Euch mit einigen Informationen melden.Ich hoffe, der überwiegend verregnete Sommer hat trotzdem für Erholung gesorgt und Ihr seid ausgeruht und geht mit Optimismus in die zweite Hälfte des Jahres.

Die letzen Monate haben erneut gezeigt, dass die Regierung Merkel nicht annähernd hält, was sie im Herbst 2009 versprochen hatte. Der Großteil der Mitbürger in unserem Land ist enttäuscht und wir alle erleben, dass diese „Traumkoalition“ bei allen wichtigen Themen versagt. Die außenpolitische Performanz ist verheerend für das Ansehen Deutschlands in der Welt,  die Hilflosigkeit und Verzagtheit bei der Bewältigung der Finanzkrise schwächt Europa. Ressentiments gegenüber europäischen Staaten reden Nationalisten und Euroskeptikern das Wort. Die Sprachlosigkeit bei innenpolitischen Themen wie Gesundheitspolitik, Bildungspolitik oder Sozialpolitik zeugt von fehlendem Mut und einer deprimierenden Ideenlosigkeit. Das alles ist schlecht für unser Land, leider aber …

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Ortsvereinsvorsitzendenkonferenz

Am 23.06. führte der Kreisvorstand eine Konferenz mit den Vorsitzenden
der Ortsvereine durch.
Im Mittelpunkt standen dabei die Informationen zu den politischen und
organisatorischen Schwerpunkten der SPD Sachsen.
Dazu sprach der Generalsekretär der SPD Sachsen Dirk Panter.
Ausgetauscht wurde sich weiterhin zur gemeinsamen Kontoführung, zur
Mitgliederentwicklung im Kreisverband Zwickau und zu Terminen und
Schwerpunkten in den Ortsvereinen.
Ansprechstelle zu Mitgliedern ist Frank Bemmann, Mitgliederbeauftragter
des Kreisverbandes.
Frank Bemmann

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Mitgliederbrief 1/2011

Mitgliederbrief 1/2011

Zwickau, 06.04.2011

Liebe Genossinnen und liebe Genossen,

wir durchleben derzeit unruhige und zum Teil bedrückende Zeiten. Die Katastrophe von Japan und der Krieg in Libyen belasten uns alle. Im Nahen Osten gibt es nach Jahren scheinbarer Ruhe wieder Selbstmordattentate und Nordafrika erlebt die tief greifernsten politischen Umbrüche seit Jahrzehnten.

Politische Umbrüche gibt es auch in Deutschland. Wer hätte vor 12 Monaten vermutet, dass der beliebteste Politiker des Landes völlig von der politischen Bühne verschwindet. Westerwelle nicht mehr Chef der FDP sein wird und Deutschland bald seinen ersten Grünen Ministerpräsidenten hat?

Die schwarz-gelbe Koalition schlingert seit Monaten. Sicher betrachten wir das auch mit Genugtuung, aber für unser Land ist es schlecht, wenn die Regierung keine Orientierung hat.

Die Umfragen und die jüngsten Wahlen zeigen: Wir Sozialdemokraten profitieren nicht automatisch von der Schwäche des politischen Gegners. Wir müssen unseren eigenen politischen Kurs definieren, nicht lavieren, sondern klar und erkennbar machen, …

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